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spitzenexponate

Klapparm für Fälschungsarbeiten

Im Laufe des Jahres 1941 wird, zur besseren Kontrolle der Bevölkerung, der Personalausweis eingeführt.

Stempelabdruck
Jeder Personalausweis hat ein auf der Rückseite mit dem Fingerabdruck des Inhabers versehenes Foto, das mithilfe einer speziellen Leimsorte durchsichtig versiegelt wurde. Der Stempelabdruck der ausstellenden Behörde ist halb über dem Foto und halb über der Versiegelung angebracht.

Werkzeug
Für eine relativ einfache Fälschung benötigt man spezielle Werkzeuge. Die Messinghülle wurde verwendet, um mit Azetondämpfen die Versiegelung loszulösen ohne dabei den Aufdruck anzugreifen. Mit einem „Klapparm“ (rechts im Foto) kann der Stempel, nach Austausch des Fotos, wieder exakt an derselben Stelle angebracht werden.

Gefälschte Papiere unentbehrlich

Die Deutschen führen allerlei offizielle Dokumente ein, um die niederländische Bevölkerung zu kontrollieren: Freistellung vom Arbeitseinsatz, Fahrradbewilligungen usw.. Gefälschte Papiere sind daher unentbehrlich für Untergetauchte und Widerstandsleute.

J
1941 und '42 werden die ersten Versuche unternommen, Personalausweise zu fälschen. Der Name wird weggebleicht; das „J“ für Jude wird mit einer scharfen Klinge entfernt und überklebt. Die Techniken werden allmählich verbessert.